BAFA - Kundencenter Heizerschwaben

info@heizerschwaben.de     Tel: (+49) 07332 924 777
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Fördermittel


Wir kümmern uns um Ihre BAFA Anträge und den Erhalt Ihrer Förderung, wir helfen auch bei Fachunternehmererklärung und Hydraulischem Abgleich. Im folgenden finden Sie einen Auszug der BAFA und deren Fördermöglichkeiten sowie Bedingungen.

Sollten Sie Ihre Anlage bei uns kaufen und möchten unsere Unterstützung dann nutzen Sie bitte unseren BAFA Fragebogen, dann kümmern wir uns um den rest.

Profitieren Sie als Privatperson, Wohnungseigentümergemeinschaft, Freiberufler, Kommune, Unternehmen und andere juristische Person von verbesserten Förderkonditionen, wenn Sie in Ihren Heizungsanlagen erneuerbare Wärme nutzen. Damit werden zentrale Entscheidungen des Klimakabinetts umgesetzt.

Antragstellung
Die Antragstellung über das elektronische Antragsformular muss vor Beginn der Maßnahme erfolgen. Als Vorhabenbeginn gilt der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden. Maßgeblich ist das Eingangsdatum des Antrages beim BAFA. Die Antragstellung über das elektronische Antragsformular kann auch von Bekannten, vom Fachunternehmer oder anderen Bevollmächtigten durchgeführt werden.

Nach Ihrer Antragstellung prüfen wir alle Antragsvoraussetzungen. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, erhalten Sie von uns anschließend den Zuwendungsbescheid. Dann haben Sie 12 Monate Zeit die Maßnahme umzusetzen (Bewilligungszeitraum). Spätestens sechs Monate nach Ablauf des Bewilligungszeitraumes ist der Verwendungsnachweis über das elektronische Formular auf der BAFA-Homepage einzureichen.

Voraussetzungen für Biomasseanlagen
Biomasseanlagen für die thermische Nutzung müssen folgende Kriterien erfüllen:  
  • Mindestens 5 kW Nennwärmeleistung
  • Bestimmung für den Einsatz naturbelassener Biomasse gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 4, 5, 5a, 8 oder 13 der Verordnung über kleine und mittlere Feueranlagen
  • Einhaltung der folgenden Emissionsgrenzwerte: Kohlenmonoxid: 200 mg/m3 bei Nennwärmeleistung, 250 mg/m3 bei Teillastbetrieb
  • Staubförmige Emissionen: 15 mg/m3 (Scheitholz-Anlagen). 20 mg/m3 (alle anderen Anlagen)
  • Kesselwirkungsgrad muss mindestens 89 % betragen.
  • Bei Pelletöfen mit Wassertasche muss der feuerungstechnische Wirkungsgrad mindestens 90 % betragen.
  • Pufferspeicher-Nachweis: Hackschnitzelkessel mindestens 30 Liter/kW. Scheitholzvergaserkessel mind. 55 Liter/kW
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage
  • Um sicher zu gehen können Sie auf der Liste der förderfähuigen Anlagen Ihre Wunschanlage raus suchen.

Zusätzliche Voraussetzungen für Biomasseanlagen im Neubau
Förderfähig sind Anlagen oder Einrichtungen, bei denen bestimmungsgemäß eine Nutzung der bei der Abgaskondensation anfallenden Wärme erfolgt (Brennwertnutzung) oder eine sekundäre Abscheidung der im Abgas enthaltenen Partikel erfolgt (sekundäre Partikelabscheidung):  
  • Abgaswärmetauscher (integriert oder als sekundäres Bauteil)
  • elektrostatischer Partikelabscheider
  • filternde Abscheider
  • Abscheider als Abgaswäscher

Förderfähig sind nur Abscheider, deren Funktion und Wirksamkeit von einer unabhängigen, fachlich anerkannten Einrichtung entsprechend den jeweils geltenden technischen Normen geprüft und dokumentiert wurde. Nicht förderfähig sind Fliehkraftabscheider wie Zyklone oder Multizyklone. Bei uns bekommen Sie den Oeko Tube Inside dieser ist Förderfähig als elektrostatischer Partikelabscheider.

Anlagenliste Biomasse



Solarthermie im Gebäudebestand
Mindestkollektorfläche für Anlagen zur Raumheizung oder Kälteerzeugung:
  • Flachkollektoren: 9 m2
  • Vakuumröhrenkollektoren: 7 m2
  • Luftkollektoren: keine Mindestfläche
  • Mindestpufferspeichervolumen für Anlagen zur Raumheizung oder Kälteerzeugung:
  • Flachkollektoren: 40 Liter/m2 Kollektorfläche
  • Vakuumröhrenkollektoren: 50 Liter/m2 Kollektorfläche
  • Luftkollektoren: kein Pufferspeicher erforderlich

Solarthermieanlagen zur ausschließlichen Warmwasserbereitung müssen mindestens 3 m2 Kollektorfläche und 200 Liter Pufferspeichervolumen aufweisen.

Solarthermie im Neubau
Anlagen im Neubau müssen mindestens 20 m2 Bruttokollektorfläche aufweisen, sowie das entsprechende Pufferspeichervolumen je nach Kollektorart.Folgende weitere Voraussetzungen sind im Neubau zu erfüllen:
  • Wohngebäude müssen mindestens 3 Wohneinheiten haben.
  • Nichtwohngebäude müssen mindestens 500 m2 beheizbare Nutzfläche haben.

Mischformen aus Wohngebäude und Nichtwohngebäude sind möglich.
oder
Es muss sich um ein Solaraktivhaus handeln, d. h. der solare Deckungsgrad anhand einer Simulationberechnung muss mindestens 50 % betragen.

Anlagenliste Solar



Voraussetzungen für die Öl-Austauschprämie
Die Öl-Austauschprämie kann gewährt werden, wenn im Gebäudebestand eine mit Öl betriebene Heizungsanlage außer Betrieb genommen und gleichzeitig eine förderfähige Biomasseanlage, förderfähige Wärmepumpenanlage oder förderfähige Gas-Hybridheizung installiert wird.

Bei einer Austauschpflicht gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) § 10 kann die Austauschprämie nicht gewährt werden.



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